Hast Du auch ne hübsche Story auf Lager? Schick sie uns!
30. U&D: U&D-Nachwuchs
Das
erste U&D seit langer Zeit, an dem 3 Tage ununterbrochen die Sonne schien,
nicht der kleinste Hauch eines Regentropfens, laue Nächte und entspannte
Stimmung. Gute Stimmung war auch im Jahr zuvor, denn beim 29. U&D wurde
Rosa "Minchen" Mina produziert, die dieses Jahr ihr 1. U&D erleben
durfte. Hoffentlich hat's ihr gefallen und sie ist in ein paar Jahren beim Org-Team
dabei.
25. U&D: 3 Mexicaner mit nem Kontrabass ...
Zwei
Stunden, bevor Panteón
Rococó auf die Bühne
sollten,
kam der Anruf: Sie sind zwar schon in Stuttgart, aber einer der beiden Band-Transporter
hat einen Getriebeschaden. Kurzerhand wurde die Abholung organisiert, ein Bus
von uns fuhr nach Downtown, um sie abzuholen. Eine halbe Stunde später
der zweite Anruf: Unser Bus ist am Treffpunkt, aber leider passt längst
nicht alles rein - schickt uns einen zweiten Bus! Und bitte schnell, denn inzwischen
wurde der defekte Bandtransporter abgeschleppt, die Band steht mit dem restlichen
Equipment am Eugensplatz auf der Strasse und wartet darauf, abgeholt zu werden.
Noch eine halbe Stunde später war unser zweiter Bus dort, hat Mensch &
Material eingesammelt. Und pünktlich um 21h standen die 12 Jungs auf der
Bühne und haben die Wiese am Pfaffenwald gerockt
(geskat?) wie selten eine Band vor ihnen.
23. U&D: Öffentliches Sterben
Das
23. U&D: 3 Tage Dauerregen, es pisst ununterbrochen, die Wiese ist nur noch
Schlamm. Danach ist das U&D erst mal Pleite und kann sich nur durch eine
erfolgreiche Spendenaktion, Benefizkonzerte und die Solidarität vieler
Menschen wieder aus dem Schlamm ziehen. Bezeichnende Impression, die die Depression
und desolate Verfassung des Org-Plenums auf den Punkt bringt: Der Blick aus
dem Info-Zelt durch den Regen auf die schlammige Wiese, umrahmt von der Rückseite
einer Preistafel, die bei früherer Gelegenheit einst zur Programmankündigung
verwendet wurde: Öffentliches Sterben
18. U&D: Verräterbier
Schon länger war es bei einigen Zeitgenossen üblich, sich wohlverpflegt beim U&D einzufinden, sich Bier und Wein mitzubringen. Nun gut, das U&D ist ein offenes Fest, es gibt keine Eingangskontrollen, und lange Zeit hielt sich der Schaden in tolerierbaren Grenzen. Aber beim 18., da schoß einer unserer Besucher den Vogel ab: Nicht, daß er einfach nur mit mehreren Kästen Bier anrückte, nein, er ließ sich von seinem Getränkehändler auf der Wiese beliefern. Für das Plenum das Bier, das das Faß zum Überlaufen brachte und Initialereignis der Aktion Verräterbier.
12. U&D: Wachtelkönig
Bis dahin waren die U&Ds Anfang Juli, kurz vor Beginn der Semesterferien. Zum 12. U&D nun verbot uns das Amt für Umweltschutz diesen Termin mit der Begründung, daß der Wachtelkönig, eine vom Aussterben begrohte Vogelart, im nahe dem U&D-Gelände gelegenen Naturschutzgebiet brüte und in seiner Brut und damit in seiner Art vom U&D gestört werde. Dabei störe ihn nicht etwa der Lärm oder das Fest an sich, sondern die BesucherInnen des U&D, die sich vom rechten (linken?) Weg abbringen ließen und stattdessen durchs hohe Gras im Naturschutzgebiet trampelten. Alle Vorschläge unsererseits, Infostände, Aufklärungsaktionen, Gemeinschaftsaktionen mit Natur- und Vogelschutz-Inis, blieben inhaltlich unbeantwortet. Die Brutzeit des Wachtelkönigs endet am 31. Juli um 24h, erst danach gibt es U&D. Bis heute kenne ich niemanden, der dort jemals einen Wachtelkönig gesehen hat.
to be continued.